CHARLY, geboren 2011

Unser Charly kam im Mai 2019 zu uns. Charly hat kein schönes Schicksal hinter sich. 8 Jahre langemusste er ganz alleine ohne Artgenossen leben - das ist für Kaninchen absolut nicht artgerecht! Sie sind hochsoziale Tiere, schmusen viel miteinander, putzen sich gegenseitig, fressen gemeinsam und vor allen Dingen brauchen sie sich gegenseitig.
 
Einzelhaltung für Kaninchen gehört verboten! Seine ehemaligen Besitzer erfuhren durch Zufall von uns und der Villa Möhre und machten sich über artgerechte Kaninchenhaltung schlau. Als sie bemerkten, was für einen groben Haltungsfehler sie seit Jahren bei Charly machten, wollten sie sofort die Verbesserung in Angriff nehmen. Das freute uns riesig und so sagten wir natürlich sofort zu, den Senioren bei uns in der Villa Möhre aufzunehmen. Doch gleich folgte der nächste Schock - Charly hatte einen Hodentumor. Er wurde operiert und durfte dann endlich in der Kaninchenseniorenresidenz einziehen.
 
Man kann sich kaum vorstellen, welch' großen Freudensprünge Charly im Freigehege machte, als er zum erstem Mal in seinem Leben Artgenossen sah. Erstaunlich schnell integrierte er sich in die Gruppe und lässt sich jetzt von seinesgleichen putzen und verwöhnen. Wir wünschen Charly sehr, dass ihm noch viele Jahre bei uns vergönnt bleiben! Seine Tumor-OP hat er ebenfalls gut überstanden und ist seither gesund und munter.
 
23.01.2020
Traurige Nachrichten aus der Villa Möhre - unserem Kaninchen-Seniorenheim. Heute mussten wir leider unseren ca. 10 Jahre alten Opi Charly einschläfern. Charly waren leider nur 8 Monate bei uns vergönnt, er kam aus jahrelanger Einzelhaltung und hatte einen Hodentumor. Dieser wurde operiert und Charly lebte sich danach schnell bei uns ein. Die Gesellschaft mit den anderen Kaninchen tat ihm sichtlich gut, schon bald ließ er sich von seinen Artgenossen putzen, schmuste für sein Leben gerne und kuschelte sich stets an seinen Freund Krümel. Er lebte förmlich auf und freute sich seines Lebens. Umso trauriger sind wir heute, dass der kleine Mann den Weg über die Regenbogenbrücke antreten musste. Schon länger kämpfte er mit chronischem Schnupfen, nun wurde es immer schlimmer und er verlor Gewicht. Auch seine Zähne waren nicht mehr in Ordnung und so erlösten wir ihn von seinem Leiden. Wir werden den sensiblen und so zutraulichen Kerl sehr vermissen!