Herzlich willkommen in der Villa Möhre                                                                 ... unserer Seniorenresidenz für alte Kaninchen!

und in Bunnytown                                                                                                             ... unserem Kaninchenheim für Tierschutztiere!

Villa Möhre – was ist das?
Im Laufe der vergangenen Jahre wurde die Nachfrage nach einem Gnadenbrotplätzchen für ältere Kaninchen immer größer. Zahlreiche Kaninchen wurden daher durch Animal Sos Hofstetten aufgenommen und bekamen einen Platz mit Artgenossen in artgerechter Haltung in Hofstetten. Das große Gehege mit angeschlossener Schutzhütte heißt Villa Möhre und ist nichts anderes als ein Altersheim für Kaninchen.
 
Warum hat Animal Sos eine Seniorenresidenz für Kaninchen?
Ganz einfach: Zusammen ist man weniger allein.
In der Kaninchenhaltung ist es oftmals so, dass ein Tier verstirbt und das Partnertier dann alleine ist. Kaninchen sind aber sehr soziale Tiere und brauchen Artgenossen. Ohne trauern sie schnell, ziehen sich zurück und stellen teilweise sogar die Nahrungsaufnahme ein. Um das zu verhindern nimmt Animal Sos (meist schon recht alte) Kaninchen auf, sofern die ehemaligen Besitzer die Kaninchenhaltung einstellen wollen, aber das verbleibende Kaninchen auch nicht alleine bleiben soll. Bei uns treffen sich dann die unterschiedlichen Senioren wieder und leben zusammen in einer Gruppe, sozusagen in einer Rentner-WG.
 
Wie funktioniert die Villa Möhre?
In der Villa Möhre gibt es natürlich nur begrenzt Platz und somit nur ein begrenztes Platzangebot für Kaninchensenioren. Wenn sich ein Tierbesitzer meldet, der uns seinen Opi überlassen möchte, prüfen wir, ob Platz ist. Ist dieser vorhanden darf der Kaninchenrentner nach ausgiebigem Tierarztcheck bei uns einziehen und wird langsam in die bestehende Senioren-WG integriert. Ist die Vergesellschaftung erfolgreich abgeschlossen darf er von nun an, bis zu seinem Lebensende, bei uns bleiben und hoffentlich noch viele schöne Jahre bei uns verbringen. Für alle Kosten kommt ab sofort Animal Sos Hofstetten auf - selbstverständlich ist dies, gerade bei älteren Tieren, welche oftmals auch Medikamente benötigen, sehr kostspielig. Daher freuen wir uns immer über Patenschaften.
Wie sieht die Villa Möhre aus?
Unsere Kaninchen-Seniorenresidenz wurde im Oktober 2017 komplett abgerissen, saniert und wieder neu aufgebaut. Das Ergebnis ist einfach überragend geworden und unsere Kaninchen-Opis lieben ihre neue Bleibe. Das Bauvorhaben war wirklich eine größere Aktion und ich bin unendlich dankbar über all die fleißigen Helferleins, die das neue Altersheim für meine Opis realisiert haben. Im Inneren der Seniorenresidenz seht ihr verschiedene Ebenen, die alle über Holztreppen erreichbar sind. Die Häuschen haben alle 2 Ausgänge, denn das ist für Kaninchen besonders wichtig. Auf den verschiedenen Etagen können sich die Kaninchen aus dem Weg gehen oder aber sich bewusst zum Kuscheln treffen. Futterplätze wurden bewusst auf allen Ebenen eingerichtet, da nicht mehr alle Kaninchen-Rentner rüstig genug sind, um alle Ebenen zu erreichen. Der anschließende Freilauf ist über eine Klappe ständig erreichbar, wird aber bei schlechtem Wetter nur wenig genutzt.
Dieses Projekt ist wirklich einmalig und ich bin richtig stolz, dass so ein Paradies für meine Opis geschaffen wurde. Ganz besonders bedanken möchte ich mich daher an dieser Stelle nochmals bei Lukas Vollmer, Erich Vollmer und David Obert - ohne Euch gäbe es diese Villa nicht!
 
Wer lebt momentan in der Villa Möhre?

 

 

 

KARLCHEN

geboren 2009

 

 

NALA

geboren 2011

 

 

KRÜMEL

geboren 2012

 

 

GISMO

geboren 2012

Impressionen der Villa Möhre:

Während die Villa Möhre von Isabelle Obert betrieben wird, wird Bunnytown von Familie Lauble geführt.
 
Bunnytown - was ist das?
Durch unser 2018 erbautes Hasenheim "Bunnytown", ist es uns erst möglich geworden über Animal SOS Hofstetten Kaninchen aufzunehmen. Allein 2019 kamen Ulrich, Urmel, Thor, Dörte und Birte zu uns, alles Tierschutztiere aus schlechter Haltung, die nach einem neuen Zuhause suchten oder deren Partner verstorben war.  In Bunnytown wohnen zurzeit neun, größtenteils Tierschutz Kaninchen auf luxuriösen 60 m² in artgerechter Gruppenhaltung. Die Langohren, die bei uns einziehen, werden von uns nicht mehr vermittelt, sondern werden Teil unserer Hasenfamilie. Für Notfälle versuchen wir immer ein Plätzchen frei zu halten.
 
Warum gibt es Bunnytown?
Ganz einfach: Zusammen ist man weniger allein.
In der Kaninchenhaltung ist es oftmals so, dass ein Tier verstirbt und das Partnertier dann alleine ist. Kaninchen sind aber sehr soziale Tiere und brauchen Artgenossen. Ohne trauern sie schnell, ziehen sich zurück und stellen teilweise sogar die Nahrungsaufnahme ein. Um das zu verhindern nimmt Animal Sos Kaninchen auf, sofern die ehemaligen Besitzer die Kaninchenhaltung einstellen wollen, aber das verbleibende Kaninchen auch nicht alleine bleiben soll. Oder es gibt Kaninchen, die aus anderen Gründen abgegeben werden müssen: schlechte Haltung, keine Zeit mehr etc. und die dann bei Laubles eine neue Bleibe finden können, wenn Platz ist.
 
Wie funktioniert Bunnytown?
Auch in Bunnytown gibt es natürlich nur begrenzt Platz und somit nur ein begrenztes Platzangebot für Kaninchen. Wenn sich ein Tierbesitzer meldet, der uns sein Tier überlassen möchte, prüfen wir, ob Platz ist. Ist dieser vorhanden darf der Hoppler nach ausgiebigem Tierarztcheck bei uns einziehen und wird langsam in die bestehende Kaninchen-WG integriert. Ist die Vergesellschaftung erfolgreich abgeschlossen darf er von nun an, bis zu seinem Lebensende, bei uns bleiben und hoffentlich noch viele schöne Jahre bei uns verbringen. Für alle Kosten kommt ab sofort Animal Sos Hofstetten auf - selbstverständlich ist dies, gerade bei älteren Tieren, welche oftmals auch Medikamente benötigen, sehr kostspielig. Daher freuen wir uns immer über Patenschaften.
 
Wie sieht Bunnytown aus?
Bunnytown besteht aus 60 m² - aus einem Freigehege mit Zugang zu einem großen Gartenhaus.Die Kaninchen sind nachts in dem großen Gartenhaus untergebracht und tagsüber haben sie die Möglichkeit, sich im Freilauf aufzuhalten, was sie selbst bei Regen gerne tun. In Bunnytown befinden sich insgesamt drei verschiedene Hasenställe und mehrere Tunnel zum Verstecken. Ein Stall ist hierbei zur Eingewöhnung von Neuankömmlingen. 
Selbstverständlich ist das Gartenhaus  sicher vor Eindringlingen gebaut, wie beispielsweise Mader und Wildvögel. Morgens und abends bekommen sie eine große Schüssel mit frischem Futter. Sobald man zur "Eingangstür" in den Stall kommt, rennen alle Kaninchen sofort in das Gartenhaus, da sie mittlerweile wissen, wo es was zum Futtern gibt. Die Kaninchen haben ebenfalls den ganzen Tag über Zugang zu frischem Heu und Wasser. Auch bringen wir unseren Langohren immer wieder frische Äste zum Knabbern.

Wer wohnt in Bunnytown?

Wenn Mia (*2011) nicht gerade im pinken Stall sitzt, muss sie grundsätzlich immer da hin hüpfen, wo wir gerade hin wollen. Das kann ganz schön nervig werden, ist unserem Blondchen allerdings ziemlich egal.

Merlin (*2012) nutzt die Morgensonne am liebsten, um eine ausgedehnte Runde in Bunnytown zu drehen. Das erschöpft unseren Senior dermaßen, dass er sich den restlichen Tag davon erholen muss. Er hat außerdem den größten Spaß daran uns auf der Nase herum zu tanzen, indem er so gut wie JEDEN Abend ausbüchst. 

 

Kaba (*2016) wäre gerne ein Erdmännchen. Vielleicht macht sie aber auch nur ständig ein Männchen, weil sie sehr, sehr klein ist (was sie nicht davon abhält, sich mit jedem anderen Hasen anzulegen). 

 

Wenn man sich bei Luna (*2012) einschleimen möchte, bringt man ihr am besten einen Paprikastrunk vorbei, den findet unsere alte Dame nämlich echt lecker. Essen ist ihr sogar so wichtig, dass sie sich von niemandem -nicht mal von einem Rasenmäher- davon abhalten lässt. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass sie mittlerweile fast blind und taub ist. 

Wie man Thor (*2015) am besten beschreiben kann? Nun ja, er lebt in seiner ganz eigenen Welt, er stupst alles und jeden penetrant an und ist leicht hysterisch, aber trotzdem super lieb. 

 

Dörte (*2015) findet uns prinzipiell doof. Bevor sie zu uns kam, kannte sie weder das Zusammenleben mit anderen Kaninchen noch einen großen Auslauf. Mittlerweile ist sie aber anderen Kaninchen gegenüber alles andere als scheu und kann auch ganz entspannt den Freilauf genießen.

Eigentlich ist der knapp 5kg schwere Ulrich (*2019) ein Hund und kein Kaninchen. Er ist nämlich überraschend zahm, schleckt uns gerne die Hände ab, kommt auf Kommando angerannt und vor allem ist er verfressener als jedes andere Kaninchen. Trotz seiner Größe ist er außerdem ein echtes Sensibelchen. 

 

Urmels (*2015) Ohren sind ein Rätsel für sich. Sie stehen jeden Tag in eine andere Richtung, was ihn allerdings nicht weniger schnuckelig macht. Dank seiner dominanten Ader ist er mittlerweile der Chef der Truppe und hält alle auf Trab. 

 

Als Röckchen (*2013) zu uns kam, setzte sie sich zu den Omas und sitzt noch heute dort. Hin und wieder (vor allem bei Regen) dreht sie aber auch leicht verwirrt eine Runde im Freien.