BODOS Geschichte...

 

ist eigentlich recht schnell erzählt. Trotz allem ist sie ein erschreckendes Beispiel dafür wie wenig Wert manches Leben scheinbar hat und wie achtlos mit unseren Mitgeschöpfen umgegangen wird.

 

Bodos Leben begann wahrscheinlich im Hinterzimmer einer Zoohandlung in einer der vielen Kisten, wo sich Mäuse wahllos vermehren um dann als Schlangenfutter oder Kinderspielzeug für ein paar Euro verscherbelt zu werden.

 

Er wurde von ein paar Kinder gekauft, mitgenommen und dann als lebendes Spielzeug missbraucht. Man warf ihn in die Luft, jagte ihm nach und es ist eigentlich ein kleines Wunder, dass er überhaupt überlebte.

 

Andere Kinder fanden ihn schließlich als seine Peiniger ihm überdrüssig geworden waren. Sie brachten ihn unverzüglich zum Tierarzt, wo der kleine Mäusemann dann umgehend versorgt wurde.

 

Nach erfolgreichem Aufpäppeln und versorgen seiner Blessuren, wurde Bodo kastriert und ist nun nach 6-wöchiger Kastrationsfrist bereit für ein neues Leben zusammen mit vielen Mäusedamen.

 

Mäuse haben leider ein sehr kurzes Leben, sie sind klein und man bekommt sie quasi an jeder Straßenecke, aber all das ist doch kein Grund sie wie Müll zu behandeln...

 

Bodo hat nun sein Glück gefunden und darf ab sofort einfach Maus sein. Geliebt, respektiert und umsorgt - eigentlich etwas, was selbstverständlich sein sollte für JEDES Tier und nichts, was man immer und immer wieder betonen muss.

 

Ja, Bodos Geschichte ist kurz...aber sie macht hoffentlich den ein oder anderen nachdenklich.